EM 2008 Austragungsort Insbruck - Mehr als Fußball
Am 10. Juni wird die Fußball EM 2008 endgültig in der knapp 120.000 Einwohner zählenden Stadt Innsbruck, zugleich auch Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Tirol, angekommen sein. Um 18 Uhr wird in der fünftgrößten Stadt Österreichs das Vorrundenspiel Spanien gegen Russland angepfiffen werden. Zwei weitere Vorrundenspiele werden am 14. Und 18. Juni im Innsbrucker Tivoli-Neu-Stadion folgen.
Das moderne Fußballstadion Tivoli-Neu wurde im Jahre 2000 im Süden von Innsbruck neu erbaut und dessen Zuschauerkapazität erst kürzlich extra für die Fußball-EM 2008 auf 30.000 Zuschauer annähernd verdoppelt. Es gehört zwar zu den kleineren österreichischen Stadien während der Fußball-EM 2008, aber dafür zählt es auch zu den stimmungsvollsten Fußballarenen.
Während der EM 2008 ist die äußerst sehenswerte Stadt Innsbruck ganz auf den Fußball eingestellt. Gaststätten, Restaurants und Kaffeehäuser rüsten sich für die Präsentation der EM-Spiele. Hauptanziehungspunkt der Fans, die keine Eintrittskarte für das Stadion ergattern konnten, wird aber das von der Vier-Schanzen-Tournee weltweit bekannte Berg-Isel-Stadion sein. Von hieraus wird sich eine Fan-Meile erstrecken, die sich bis in das Zentrum von Innsbruck erstrecken wird. Neben zahlreichen Verköstigungs- und Fanartikelständen können Fußballfans aus allen Nationen auf Großbildflächen die Spiele „live“ gemeinsam betrachten und zusammen die einzigartige, stimmungsvolle Atmosphäre genießen – eine Völkerverständigung der besonderen Art.
Innsbruck ist schon länger eine touristisch gut besuchte Stadt und von daher gut auf die zahlreichen Gäste während der Fußball-EM 2008 vorbereitet. Zahlreiche Hotels und Pensionen stehen den Besuchern zur Verfügung, rechtzeitige Buchung vorausgesetzt. Doch auch das Tiroler Umland bietet Übernachtungsmöglichkeiten inmitten der herrlichen Tiroler Bergwelt.
Somit werden den Besuchern Innsbrucks zahlreiche Alternativprogramme zum Fußballgeschehen ermöglicht. Nicht nur die alpine Gebirgswelt lädt zu Wanderungen und Tagesausflügen ein, sondern auch die Stadt selbst weist eine Reihe von attraktiven Sehenswürdigkeiten auf, sowohl kultureller, als auch architektonischer Art.
Vor allem die wunderschöne Altstadt, einer der schönsten und besterhaltenen des Landes, bietet einiges an Schmuckstücken. Das Goldene Dachl, zugleich Innsbrucks Wahrzeichen, beeindruckt durch seine feuervergoldeten Kupferschindeln auf dem Erker des Hauses. In dem Prachtbau ist zudem ein sehr interessantes Museum beheimatet.
Nicht minder bezaubernd ist der herrliche, im 15. Jahrhundert angelegte Hofgarten. Im Sommer finden hier zahlreiche Konzerte inmitten der schönen Parkanlage statt.
Aus dem Gleichen Jahrhundert stammt die kaiserliche Hofburg des Kaisers Maximilian I. Der reichlich verzierte Prachtbau mit den wunderbaren Inneneinrichtungen zeugt von Österreichs ruhmreicher, kaiserlicher Vergangenheit.
Neben etlichen, sehr dekorativen Brunnen im gesamten Innenstadtgebiet Innsbrucks gehört der Besuch der römischen Triumphpforte zum Pflichtprogramm einer Stadtbesichtigung. Es ist ein äußerst sehenswerter, imposanter Bogen mit drei Toren, der fast an das Brandenburger Tor erinnert.
Besucher werden während der Fußball-EM 2008 viel Vergnügen in Innsbruck haben und sich sowohl an den sportlichen Festivitäten, als auch an den architektonischen Sehenswürdigkeiten erfreuen können.













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